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Es entstehen und existieren so manche Gerüchte in der Mittelalterszene - daher möchten wir hier selbst etwas zu uns sagen.

Warum nennen wir uns "Die schlechte Saat"?
Wie organisiert sich Die Saat?
Was bedeutet für uns "Reenactment"?
Was machen wir so an Aktivitäten?
Was ist die Saat NICHT?
Wer kann bei der Saat mitmachen?






Zum Beispiel: Warum heißen wir "Die Schlechte Saat"?
Der Name hat im Wesentlichen zwei Hintergründe. Zum Einen bezieht er sich auf den Hauptgrund, warum die nordischen Bauern zu "Wikingern" wurden: Kinderreichtum war notwendig zum Erhalt der Sippe und galt als sichtbares Zeichen von Wohlhaben. Gleichzeitig hat aber nur der älteste Sohn geerbt. Diese ungünstigen Voraussetzungen, ja diese SCHLECHTE SAAT führte dazu, dass man entweder "auf Viking" zog - also durch Handel in der Ferne zu Reichtum zu kommen; oder "auf Leidgangr" das heißt, mit Hilfe der bekannten schnellen Drakkars in Piratenmanier Anteil am Reichtum anderer Länder zu erhalten.
Zum Anderen sind wir Die Schlechte Saat, weil wir keinem Lehnsherrn oder König hörig sind. Aus allen gesellschaftlichen Schichten zusammengewürfelt, durch alle Raster gefallen fanden sich Leute - vom Adligen bis zum Sklaven, vom Krieger bis zum Handwerker - in einer Gruppe gleichgesinnter, freier Menschen, die sich keinem Herrn mehr unterordnen. Das ist Die Schlechte Saat!
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Wie organisiert sich Die Saat?
Wir sind also keine blutsverbundene Sippe, haben aber einen gewählten Jarl. Wichtige Entscheidungen (z.B. Neuaufnahmen nach der vereinbarten Probezeit) werden von der ganzen Gruppe auf den Hauptthings beschlossen - sinnigerweise 4 mal im Jahr zu den Sonnenwenden. Feste Regeln wollen wir nur da, wo sie für die Gruppe sinnvoll sind, z.B. Mindest -Ausrüstung und -Gewandung oder Verhaltensregeln.
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Was bedeutet für uns "Reenactment"?
Um das vorweg klarzustellen: Wir bezeichnen uns nicht als Reenactors. Die extrem hohen Ansprüche, die im Reenactment gestellt werden, sind uns ständig Ansporn und Vorbild, und irgendwann mögen wir ihnen vielleicht entsprechen.
Daher arbeiten wir daran, die Wikingerzeit so authentisch wie möglich darzustellen. In der beginnenden Normannenzeit und ausklingenden Wikingerzeit finden sich bei uns sowohl reine Wikinger als auch gebürtige Normannen - aber auch fränkische sowie sächsische Abstammungen sind zu finden; in dieser Zeit eine nicht seltene Mischung. Schaut in unsere Historienberichte, da erfahrt Ihr genaueres!
Wir sind ständig bemüht, unsere Ausrüstung und Gewandung, aber auch Darstellung zu verbessern und hohen Ansprüchen des Reenactment gerecht zu werden. Aber: Nobody is perfekt, und - im Rahmen unserer Möglichkeiten. Daher steht der Spass an der Sache eindeutig im Vordergrund. Aggressive Diskussionen über winzige Details, das Kritisieren jeder Kleinigkeit, die angeblich nicht 1000prozentig "A" sein soll, sind an unserem Lagerfeuer nicht zu hören und auch von Gästen Unerwünscht. Der fruchtbar- tolerante Austausch allerdings: davon lebt doch die Szene!
Zwei Kritikpunkte sollen dann hier noch angesprochen werden:
1. Kritik: Wir wären zu kostbar gewandet und ausgerüstet, die meisten Wikinger und Normannen waren arme Bauern.
Antwort: Wir sind keine Sippe, die ihr Land bestellt. Wir sind eine Söldnertruppe, die auf Wiking geht oder für Gold jeden Gegner bekämpft. Daher besteht unser Hab und Gut aus Beutegut und unser "Reichtum" aus Sold!
2. Kritik: Bei uns tragen und führen manche Frauen Waffen - Im Mittelalter gäbe es das nicht
Antwort: Schlecht recherchierte Kritik. Wer hat wohl die Heimatorte verteidigt, während die Männer auf Wiking waren? Es gibt historisch belegte Berichte, dass solche Verteidigungen mit der völligen Vernichtung der Angreifer endeten! Dass Frauen ganze Heere angeführt haben. Grabfunde von Wikingerfrauen im Kettenhemd und mit Waffen etc. etc...
Zwei Seiten zum Nachlesen hier:
www.lothene.demon.co.uk
www.womanwarrior.co.uk
Bei Osprey soll demnächst ein ganzes Buch zum Thema erscheinen.
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Was machen wir so an Aktivitäten?
Wir haben ein Grundstück in der Nähe von Alfeld, dort bauen wir ein komplettes Dorf. Eine Halle (Ständerhaus), Badehaus, Schmiede, Schuppen und mehrere Wohnhäuser stehen schon. Viele Pläne wollen wir dort noch umsetzen, aber vor allem eben unserem Hobby nachgehen. Wenn Ihr uns mal besuchen wollt - bitte anmelden, damit wir uns drauf einrichten können.
Von unserem Dorf aus besuchen wir als Darsteller oder -selten- als Gäste diverse Mittelaltermärkte. Wir stellen verschiedene Handwerke und das tägliche Leben historisch korrekt dar, Schaukampf ist eher nebensächlich. Aber es ist noch viel vorbereitende Arbeit, denn - halbe Sachen dürfen es halt nicht sein. Zur Zeit besteht unser Lager aus 1 Rundzelt und 13 Wikingerzelten.

Für Anregungen, konstruktive Kritik und Tipps sind wir immer offen, für Kennenlernen und gemeinsame Unternehmungen natürlich auch!
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Was ist die Saat NICHT?
Wir haben nichts mit Larp oder Rollenspiel zu tun. Unsere Ausrüstung sieht also nicht nur so aus, sie IST fast ausschließlich Handarbeit und mit möglichst authentischen Materialien hergestellt, unsere Waffen sind nicht aus Latex, sondern aus Stahl; zum Teil scharf -im Rahmen des Waffengesetzes -und ansonsten schaukampftauglich. Wir sind NICHT politisch oder religiös motiviert! Es geht uns ausschließlich darum, die Sitten und Gebräuche, wie sie überliefert sind, nachzuleben. Wir sind KEIN Grüppchen Met- und Biersaufender Lagerfeuerindianer. Um so ein Lager aufzubauen und diese Ausrüstung zusammenzustellen, braucht es viel Zeit und ARBEIT.
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Wer kann bei der Saat mitmachen?
Wir freuen uns grundsätzlich über jeden, der unsere Leidenschaft teilt; noch mehr über Leute, die aktiv bei uns mitmachen wollen. Voraussetzung ist aber natürlich, dass man sich in die bestehende Gruppe harmonisch einfügen kann, aktiv am Gruppenleben teilnimmt und die eigene Gewandung, Ausrüstung und Darstellung innerhalb einer Probezeit auf ein Minimalniveau bringt (natürlich sind wir dabei alle gerne behilflich). Nach der Probezeit wird dann auf dem Hauptthing von Allen über die Aufnahme entschieden.
Aber auch Gäste sind willkommen, Gewandete nach Anmeldung jederzeit, allgemein Interessierte oder ganze Gruppen davon nach Anmeldung zu diversen Schauveranstaltungen.
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Die Saat in der Presse - Zeitungsberichte, die uns erwähnen:

Berichte im online- Magazin "chronico"

22. August 2004 - Coppengrave historischer Ofen

Historischer Markt in Bad Harzburg 2004

Großer Bericht in der Regionalzeitung "Sieben":
Titelseite  Seite 1  Seite 2  Seite 3

Besuch des Kindergartens

Wieckenberger Schmiede

Coppengrave historischer Ofen - 2005:
Bericht 1  Bericht 2  Bericht 3

Ausstellung "Die Macht es Silbers" Domhof Hildesheim 2005:
Ankündigung

Ferienpassaktion in Algermissen

Ankündigung von "See am Sonntag"

Bericht "See am Sonntag"

Großer Bericht in der Alfelder Zeitung August 2007

Artikel über Wikingerfilm Haithabu

Hildesheimer Allgemeine Oktober 2007

Besuch vom JRK

Bericht über Gewandschneiderei

Bericht in der TAZ Oktober 2008

Historischer Markt in Alfeld 2008:

    Alfelder Markt 1

    Alfelder Markt 2

    Alfelder Markt 3

    Alfelder Markt 4

    Alfelder Markt 5

    Alfelder Markt 6

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Referenzen - Von Veranstaltern und Gästen:

Die Macht des Silbers, Dom Hildesheim

Besuch von Inner Wheel Club, Hildesheim

Stadt Alfeld